Sport ist Integration
Negativ sind hierbei die Signale an Menschen mit sozialen Problemen oder mit Migrationshintergrund besonders dann, wenn sie in Umgebungen, die eigentlich dafür angetan sind, Sicherheit und ein positives Lebensgefühl zu vermitteln, mit massiver staatlicher Gewalt konfrontiert werden. Die Polizei sollte sich auf die wahrscheinlich um vieles wichtigere Rolle als Begleiter, Ratgeber und Hilfesteller konzentrieren. Die Exekutive ist durchaus ein willkommener Partner im Sport, immer dann wenn es gilt bei Großveranstaltungen zum Schutz der ZuschauerInnen und SportlerInnen aufzutreten oder wie z.B. bei Radrennen die Straßen zu sichern. Dieses positive Image der Polizei im Sport wurde durch die heutige Aktion massiv gestört.
"Bei Aktionen wie dieser ist jedenfalls zu berücksichtigen, wie viele Menschen dadurch verschreckt werden, wie negativ das Image von Sportvereinen, Sportanlagen beeinflusst wird und wie viel Schaden den positiven Bemühungen des Organisierten Vereinssports in Österreich um die Integration von Menschen aller Schichten und Ethnien zugefügt wird.
Und darum tut es mir im Namen des Sports wirklich leid!" meint Beate Schasching aus Sicht des Vereinssports abschließend.
(sh)