Visionen für eine sportliche Gesellschaft
Der Schulsport soll aufgewertet und mehr in den öffentlichen Blickpunkt gerückt werden. In der Unter- und Oberstufe sollte es täglich Schulsport geben, denn SchülerInnen, die Sport betreiben, sind leistungsfähiger. Darüber hinaus will man Schulsportwettkämpfe popularisieren. Selbiges hat man mit dem Universitätssport vor. Der Behindertensport soll mehr in die heimische Sportlandschaft eingebunden werden.
Der Fun- und Freizeitsport steht für Gesundheit, Vitalität und Leistungsfähigkeit. Man ist bestrebt die Anzahl der FreizeitsportlerInnen zu erhöhen und will darüber hinaus sich für eine größere Vielfalt in der Sportberichterstattung stark machen.
Der Leistungssport soll u.a. durch ein Vereinssportgesetz besser unterstützt werden. Darüber hinaus wird ein eigener TV-Sportsender und eine attraktive täglich erscheinende Zeitung angestrebt. Für den Spitzensport wäre eine Angleichung an das Kulturbudget sinnvoll, um gezielt die zukünftigen Wiener Europa- und WeltmeisterInnen sowie OlympiasiegerInnen zu fördern.
All die gennanten Vorhaben sollen durch eine Koordination mit den Dachverbänden mit vorgegebenen Zielsetzungen gelingen. Die Förderung von Sport aus öffentlichen Mitteln soll unter Auflagen und mit Controlling der erbrachten Leistungen erfolgen.
Eine umgesetzte Vision einer sportlichen Gesellschaft hat vielfältige Auswirkungen auf Gesundheit, Wirtschaft, Arbeitsplätze, den Tourismus und Medien. Um die Visionen in die Realität umzusetzen sollen Wiener SchülerInnen -Olympiaden abgehalten werden oder ein Jahr des Sports ausgerufen werden.
Generell will man verstärkt nationale und internationale Sportveranstaltungen organisieren. Als Höhepunkt soll sich Wien erfolgreich für die olympischen Sommerspiele bewerben.
(sh)