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ABSV Wien-Torballer holen Platz drei in Wilhelmshaven
10 Mannschaften aus Belgien, Österreich, der Schweiz und Deutschland waren geladen um sich in einer einfachen Punkterunde bei 2 mal 5 Minuten Bruttospielzeit miteinander zu messen. Gleich im ersten Duell ging es gegen den Gastgeber welcher mit 2 : 1 niedergerungen werden konnte.Gegen München - verstärkt durch Torballurgestein Hans Demmelhuber - wurden jedoch die Grenzen aufgezeigt und man unterlag mit 0 : 3. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war der ABSV Wien aber nicht mehr zu bremsen: Mit Siegen über Kassel (8 : 4), Antwerpen (5 : 0), Halle (5 : 1) und Magdeburg (4 : 1) war klar, dass die Wiener die Klasse hatten, ganz vorne mitzumischen! Der nächste Gegner war Basel. Die Schweizer hielten bis zu diesem Duell bei gleich vielen Zählern wie die Torballer des ABSV Wien. Für Spannung war also gesorgt. Es schien, als würde diese Begegnung entscheiden, wer hinter den groß aufspielenden Münchnern den 2. Platz im Endklassement erreichen würde. Es sollte am Ende aber nicht nur die bislang erste trefferlose Partie der Wiener werden sondern es wurde mit Sicherheit auch eines der besten und spannensten Duells zweier toller Mannschaften an diesem Turniertag! Die beiden Teams schenkten sich nichts. Ein Beweis hierfür war, dass sowohl Basel als auch der ABSV Wien nach etwa 8 Spielminuten jeweils schon 2 Strafwürfe verzeichneten. Es war klar: wer den nächsten Fehler machen würde, hätte keine Chance mehr auf den 2. Platz im Endklassement. Alle waren angespannt. Schließlich fiel aber der Schlusspfiff und man konnte in den Gesichtern sehen, wie viel Nerven dieses Spiel jedem Aktiven gekostet hat! Die Entscheidung um Platz 2 sollte erst im letzten Spiel entschieden werden! Während Basel im letzten Spiel Magdeburg mit 8 : 4 abfertigte, mussten die Wiener ihr letztes Spiel bloß mit einem Tor Differenz gegen Dortmund gewinnen.
Jürgen Kammerer gelang nach 2 Minuten der Führungstreffer für den ABSV Wien. Doch dann zwei schwere Abwehrschnitzer! Dortmund lag wenige Sekunden mit 2 : 1 voran. Martin Geyer schoss nun platziert und wuchtig den Ball Richtung Gegner. Dieser rutschte einem Spieler Dortmunds durch die Hände und führte zum Ausgleich. Der Halbzeitstand lautete also 2 : 2! Da nur ein Sieg reichen würde konzentrierte sich beim ABSV Wien alles nur mehr auf die Offensive. Schließlich war es da das Führungstor zum 3 : 2! Vom Schiedsrichtertisch wurde als gleich die letzte Spielminute angesagt und Dortmund war am Ball. Erneut griff Dortmund an. Der Schuss kam und hüpfte über die Abwehr ins Netz zum erneuten Ausgleichstreffer. Geschickt verteidigten beide Mannschaften weiter. Tja, es kam wie es kommen musste. Der letzte Ball, der letzte Wurf in diesem Duell sollte Dortmund gehören. Diesen nützten sie sogar noch zum Siegestreffer.
Jürgen Kammerer: "Unser Ziel war ein Platz unter den ersten Drei. Dies haben wir souverän geschafft. Eine schwache Minute im letzten Duell gegen Dortmund hat uns aber letztlich den 2. Platz gekostet. Wenn man ganz vorne dabei sein möchte, darf man sich halt nicht mal eine schwache Minute leisten. Insgesamt boten wir aber eine ordentliche Leistung."
Endstand: 1. München, 2. Basel, 3. ABSV Wien, 4. Wilhelmshaven, 5. Borgsdorf, 6. Magdeburg, 7. Antwerpen, 8. Dortmund, 9. Halle, 10. Kassel




