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Leitfaden für die Pressearbeit

Presseaussendungen

Um den Medien eine Chance zu geben, über Eure Aktivitäten auch zu berichten, müsst ihr in die Offensive gehen - und sie informieren. Eine Presseaussendung ist das passende "Vehikel" dafür.   Checkliste:    - Worüber wollt ihr berichten? Schon zu Beginn eines Sportjahres solltet ihr Euch überlegen, welche ,,Highlights" in Eurem Veranstaltungsjahr beworben werden sollten. Seit selbstkritisch und versucht Euch zu fragen, was für eine/n Zeitungsleser/in interessant ist und was nicht. (z. B. Trainingslager - eher nein; Meisterschaftsfinale - eher ja)    - Habt ihr medientaugliches Bildmaterial? Zeitungen stellen hohe Ansprüche an Fotomaterial. ,,Schnappschüsse" eignen sich fast nie für die Veröffentlichung, deshalb gilt: Für ein gutes Bild muss man sich Zeit nehmen und schon vorher überlegen, welches Bild zu welchem Thema passt (z.B. Siegerfoto zu Meistertitel).

Leitfaden für eure Pressearbeit

- Wann schickt ihr aus? Schon bei der Planung einer Veranstaltung sollte man einkalkulieren, wann Presseinformationen ausgeschickt werden. Achtet auf Redaktionsschlüsse und Erscheinungstermine von Zeitungen.    - Habt ihr Euch vorgestellt? Zumindest beim Erstkontakt mit einem Medium solltet ihr persönlich anrufen, nach dem richtigen Ansprechpartner fragen und Euch vorstellen. Er/Sie sagt Euch, wohin ihr Eure Nachricht schicken könnt.  - Kann man Euch kontaktieren? Eine Presseaussendung ohne ,,Rückfragehinweis" - also einen Ansprechpartner, der Fragen des/der Journaliste/in beantworten kann, ist nur beschränkt sinnvoll.

Wie ihr richtig schreibt

- Wichtig sind die vier ,,Ws": Wer, was, Wann, Wo und nach Möglichkeit auch das fünfte - Wie (war´ s?). Diese Fragen sollten in den ersten vier Zeilen einer Pressemitteilung beantwortet werden.   - Beschränkt Euch auf das Wesentliche und schreibt ,,abfallend" - also so, dass das wichtige vorne und das weniger wichtige weiter hinten steht. Journalisten kürzen Texte meist von hinten!  - Schreibt kurze Sätze!  - Vermeidet Fachbegriffe (,,Sieg durch Ippon sichert Kata-Weltmeister Platz im Final-Four") oder erklärt sie! (Ausnahme: Eure Fachverbandszeitschrift)  - Wörter, die nicht in eine Presseaussendung gehören: allemal, allerdings, anscheinend, an sich, bekanntlich, durchweg, eigentlich, einigermaßen, fraglos, gemeinhin, gottseidank, irgendwann, möglicherweise, neuerdings, offenbar, quasi, relativ, sicherlich, übrigens, vermutlich, wahrscheinlich, zweifellos

So schreiben Journalisten

Umso mundgerechter Eure Nachrichten aufbereitet sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie Verwendung finden. Diese Schreibweisen verwenden Journalisten:  Herr Müller -> Harald Müller (immer vollen Namen verwenden; immer Vorname zuerst nie "Herr") Str. -> Straße heute, gestern, morgen -> am Donnerstag, …. km -> Kilometer % -> Prozent z.B. -> beispielsweise 12 -> zwölf (Zahlen bis 12 sollten ausgeschrieben werden) Generell gilt: Abkürzungen und Ausdrücke, die nur Sportinsider verwenden, sind zu vermeiden!

So formatiert Ihr Euren Text

Am besten gar nicht! Verzichtet auf durchgehend GROSSGESCHRIEBENE Wörter (auch bei Namen) und auf bunte Schriften. Verwendet nicht mehr als drei Schriftgrößen und am besten eine der verbreiteten Schriftarten (Arial, Times New Roman). Bindet bei Word-Dokumenten keine Bilder in den Text ein. Setzt am Zeilenende keine Zeilenschaltung (Enter-Taste) sondern lasst den Text ohne Umbruch fließen. Nur am Ende eines Absatzes kommt eine manuelle Zeilenschaltung.     

Tipps

Website. Stellt Eure Presseaussendungen auf Eure Website. Haltet dort für Journalisten auch eine kleine Zahl von druckfähigen Fotos bereit, die jederzeit heruntergeladen werden können.   E-Mail-Aussendung. Achtet darauf, die Nachricht nicht allzu lang werden zu lassen. Mit maximal 300 Wörtern lässt sich alles Wichtige sagen! Wählt einen möglichst interessanten und aussagekräftigen Betreff. (,,Judo-Bundesmeisterschaft mit Star-Aufgebot"). Verzichtet nach Möglichkeit auf allzu große Dateianhänge (Fotos), sondern setzt einen Link auf Eure Homepage.    Bilder. Schickt nie Bilder ohne Erklärung, was darauf zu sehen ist. Aussendungen mit Bildern sollten immer einen Bildtext beinhalten (nicht mehr als 40 Worte). Ideal ist es, immer je ein Bild im Querformat und eines im Hochformat zur Auswahl zu geben, damit Eure Nachricht unkompliziert eingebaut werden kann.      Sportfotos. Siegerehrungsbilder oder Händeschütteln oder Mannschaftsfotos sind nicht gefragt. In den Medien werden fast ausschließlich Aktionsfotos gebracht. Ein Artikel mit Aktionsfoto hat viel mehr Veröffentlichungschancen.

Dabei können wir Euch helfen

Textgestaltung. Bei besonders wichtigen Veranstaltungen und Nachrichten aus Eurem Vereinsleben helfen wir Euch gerne bei der Gestaltung eines Pressetextes.    Fotos - Digital. Für Bilder, die Ihr an uns schickt, gilt die Faustregel: Besser zu groß, als zu klein. Bilder in der Ausflösung von 300dpi und mit einer Bildgröße von etwa 300 - 400 kb sind groß genug, um auch ein einer Zeitung gedruckt werden zu können. Für´s Internet reichen auch kleinere Bilder und Auflösungen. (Aber Achtung: Bitte keine Bilder mit mehr als 1MB Größe per E-Mail schicken) Fotos - Positive/Negative: Auch die ,,altmodischen" Fotos auf Papier oder in Form von Negativen nehmen wir natürlich gerne. Einfach per Post an uns oder vorbeischauen. Wir ,,scannen" die Bilder für Euch bei Bedarf ein und stellen Euch die ,,digitale" Version zur Verfügung.